Technologies Innovations

GERMAN ENGINEERING

Am Anfang steht die Idee, eine Vorstellung oder eine Vision. Angeregt durch das Wissen um das, was Radfahrer bewegt, was sie fasziniert und was am Ende sinnvoll, nützlich und innovativ ist. Was folgt, ist die akribische Arbeit am Projekt. Die Suche nach Lösungen, das Verwerfen und neu ansetzen. Dabei müssen sich die Ergebnisse ständig an den Zielvorstellungen messen. Unsere Ingenieure suchen unermüdlich nach kreativen Lösungen und technisch sinnvollen Verbesserungen. Auf diesem Weg ist eine Vielzahl von Technologien entstanden, die unsere Rahmen und Komponenten zu den besten der Welt machen. Alle Entwicklungsschritte erfolgen in unserem Stammsitz in Idstein, alle Ideen, Neuentwicklungen und Forschungen werden in Deutschland initiiert, gesteuert, koordiniert und überprüft. Jedes Produkt wird, bevor es in die Serie geht, nach wissenschaftlichen Methoden und auf eigenen Prüfvorrichtungen getestet. German Engineering ist ein Prädikat, dass alle Storck Produkte tragen – darauf sind wir stolz und darauf können sich unser Kunden verlassen.

Die Ansätze unserer Ingenieure verfolgen nur ein Ziel: Rahmen und Komponenten mit herausragenden technischen Eigenschaften zu entwickeln. Welche Technologie sich hinter Kürzeln wie DDS, TFA oder PPT verbirgt, das möchten wir Ihnen im Folgen vorstellen.

German Engineering

  • DDS - Directional Depending Stiffness

    Richtungsabhängige Steifigkeit ist die Fähigkeit eines Rahmens oder eines Bauteils, mit hoher Steifigkeit auf Kräfte in Belastungsrichtung optimal zu reagieren bei gleichzeitig hohem Komfort. Ist also die Synergie aus gewollter Steifigkeit und gewünschtem Komfort. Erreicht wird dies bei Rahmen durch die Gestaltung querovaler Rohrformen, dem gezielten Einsatz von Werkstoffen und Materialien (z.B. Kohlenstofffasern) und deren Verarbeitung (z.B. spezielle Belegungspläne für carbonfaserverstärkte Kunststoffe).

  • SAS - Sectional Aerodynamic Shaping

    Der Fahrer selbst und  seine Sitzposition bestimmt im Wesentlichen die Aerodynamik des Gesamtsystems. Die Geometrie des Rades (Lenker, Laufräder, Rahmen) ist ein weiterer Faktor. Für den Rahmen gilt es, die dem Fahrtwind entgegenstehenden Stirnflächen zu minimieren und damit den cw-Wert des Gesamtsystems zu verbessern. Ein Tropfen hat erwiesener Maßen mit einem Wert von 0,02 den optimalen Strömungswiderstandskoeffizienten. Storck Rahmen mit SAS haben deshalb eine natürliche Tropfenform im bodenparallelen Querschnitt (Ground Parallel Aerodynamics). Geringerer Kraftverlust durch mehr Aerodynamik.

  • AAS - Advanced Sectional Aerodynamic Shaping

    Die ideale Tropfenform ermöglicht bereits mit SAS-Technologie, konstruktiv einen optimalen Strömungswiderstandskoeffizienten zu erreichen. Der Basisgedanke des „Ground Parallel Aerodynamics“ und die damit einhergehende Optimierung des cwA Wertes wird bei AAS um die Einführung einer wirbellösenden Abrisskante ergänzt. Mehr Aerodynamik bei gesteigerter Materialeffizienz durch konsequente Weiterentwicklung der Rohrkonstruktion.

  • HFX - Hysteresis Flex

    Dämpfung ohne Dämpfer. Hysteresis ist das Zurückbleiben einer Wirkung hinter der sie verursachenden veränderlichen Kraft. Storck Lenker, Sattelstützen und Rahmen weisen diese besondere Eigenschaft auf, deren Geheimnis in der Verarbeitung der CFK Materialien liegt. Wir sprechen hier im Speziellen von Belegungsplänen. Stöße können so optimal aufgenommen und absorbiert werden. Das „Nachwippen“ wird minimiert und der Ausgangszustand schneller wieder hergestellt. Letzten Endes bedeutet dies für den Fahrer mehr Kontrolle, weniger Kraftverlust und höheren Komfort.

  • ISM - Integrated Seatpost Mount

    Die integrierte Sattelklemmung führt dazu, dass die Sattelstütze einen längeren Federweg bietet durch Wegfall des Sitzdomes am Rahmen. Dadurch erhöht sich der Flex der Stütze automatisch. Unterstützt wird dieser Effekt durch HFX bei unseren MLP Sattelstützen. Je weiter der Auszug der Sattelstütze desto stärker kommen diese Eigenschaften zum Tragen. ISM überzeugt darüber hinaus mit einer aufgeräumten Optik und Gewichtseinsparungen (kürzeres Sitzrohr, Wegfall der Sattelklemmschelle).

  • ILS - Infinity Loop Seat Stay

    Sitzstreben als Dämpfungselement. Eine mit sehr großem Radius geschwungene Strebe bietet enorme Dämpfung ohne Steifigkeitseinbußen oder Mehrgewicht, wie sie für Federelemente in Kauf genommen werden müssen. Die vorgeformte Sitzstrebe absorbiert Schläge und Bodenunebenheiten. Ideal in Verbindung mit HFX. Das Ergebnis sind spürbar mehr Komfort und die mit der erhöhten Traktion verbundene größere Fahrsicherheit.

  • FSI - Flat Section Impact

    Das Flächenträgheitsmoment bestimmt das Verhalten eines Bauteils unter Biege- und Torsionsbeanspruchung in Abhängigkeit der belasteten Querschnitte. Die partielle Verringerung des axialen Flächenträgheitsmomentes bei der Fascenario.3 Sattelstütze bewirkt eine Verbesserung des Hysteresis Flex Verhaltens bei gleichzeitig stabiler Torsionssteifigkeit und einem positiven aerodynamischen Effekt (AAS). Mehr Komfort und Aerodynamik im Bereich Hinterbau/Sattelstütze sind das Ergebnis.

  • PPT - Proportional Tubing

    Größere Rahmen sind durch Fahrergewicht und stärkeren Hebelwirkungen naturgemäß auch höheren Lastwechseln ausgesetzt. Proportional Tubing berücksichtigt diese Belastungen; die Rohre werden in Konifizierung, Wandstärke und im Durchmesser an diese Beanspruchungen angepasst. So entstehen Rahmen, die unabhängig von der Rahmenhöhe, gleichbleibend  gute Steifigkeits- und Komfortwerte aufweisen.

  • IBS - Integrated Brake System

    Systemintegrationen bei Fahrrädern sind ein wichtiger Ansatz für die weitere Optimierung der Fahrradtechnik. Integrierte Bremsen haben den Vorteil, dass sie in Funktion und Form perfekt auf den jeweiligen Rahmen angepasst sind. Richtig eingesetzt und positioniert sorgt IBS für verbesserte Bremsleistung, erhöhte Aerodynamik und spürbare Gewichtseinsparung. Auch optisch kann der Gesamteindruck eines Rahmens durch integrierte Bremsen aufgewertet werden.

     

  • TFA - Torque Free Axle

    Scheibenbremsen beanspruchen den Rahmen und die Achsen durch die Aufnahme der beim Bremsen entstehenden Torsions- und Scherkräfte enorm. Diesen Kräften begegnet man optimal mit stabilen verwindungssteifen Wellen, Steckachsen genannt. Storck Steckachsen finden nicht nur bei Mountainbikes Anwendung, sondern längst auch bei Cross- und Rennrädern mit Scheibenbremsen. Sie sorgen für Stabilität, passgenauen Sitz und Steifigkeit.

  • PFB - PressFit Bottom Bracket

    Eingepresste Innenlager haben eine ganze Reihe von Vorteilen. Es gibt keine Gewindedie verschleißen und die Demontage erschweren könnten. Die PressFit Technologie kommt mit deutlich weniger Material und damit Gewicht aus als herkömmliche Techniken. Die größeren Tretlagerbreiten sorgen einerseits für noch mehr Steifigkeit in diesem Bereich und erlauben im Endeffekt größere Reifenfreiheit. Eingepresste Lager können zudem herstellungsbedingte Fertigungstoleranzen bei anisotropen Werkstoffen (CFK) ausgleichen.

  • ODM - Optional Direct Mount

    Die Auswahl an Schaltungsvarianten bei den Off-Road Montagegruppen ist sehr groß. Ob Drei-, Zwei- oder Einfach-Kettenblatt ist ganz individuell. Wer sich für ein Einfach-Kettenblatt entscheidet, hat die Möglichkeit, die vordere Umwerferaufnahme zu demontieren und  dem Rahmen ein aufgeräumtes Erscheinungsbild ohne störende und überflüssige Montageplattform zu verschaffen. Genauso schnell kann der Rahmen wieder auf ein Mehrfach-Kettenblatt vorbereitet werden. Kleines Detail mit großem Auftritt.

  • T25 - On The Fly Maintenance

    Nie wieder ohne Werkzeug im Nirgendwo. Ein Werkzeug für (fast) alle Anwendungszwecke am Rad und das ohne Werkzeugtasche. Der T25 Torque-Standardschlüssel steckt unauffällig, sicher und griffbereit z.B. in der Steckachsbohrung. So können Monolink-Sattelstützen, Vorbauten, Steckachsen, Sattelklemmungen, Head-Set Klemmung, Scheibenbremsaufnahmen, ODM und Flaschenhalter an einem Storck mit dem Universalschlüssel montiert werden.

  • NTR - Nano Carbon Technology Resin

    Wenn nicht die Volumeneigenschaften, sondern die Oberflächeneigenschaften der Partikel über die Materialbeschaffenheit entscheiden, spricht man von größeninduzierter Funktionalität. Die Verwendung von Nanopartikeln in den Harzstrukturen der Carbonfasern führt zur Verbesserung des Bruch- und Splitterverhaltens bei gleichzeitiger Erhöhung der Flexibilität des Bauteils. Mehr Komfort bei gesteigerter Bauteilsicherheit.

     

  • OFD - Optimized Aero Fork Design

    Der optimale Abstand zwischen Bauteilen verhindert aerodynamisch ungünstige Verwirbelungen des Luftstromes. Die offene und weite Bauart der Fascenario.3 Gabel wird diesem Umstand gerecht und vermeidet so den bremsenden Widerstand der bei zu enger Bauweise durch die Verwirbelung des Fahrtwindes zwischen Gabel und Laufrad entstehen könnte. Unterstützt wird dieser Ansatz durch die aerodynamisch günstige Passung der Gabelkrone am Steuerrohr.